Grundbegriffe


ZUR SYSTEMISCHEN SICHTWEISE

Mit der systemischen Sicht wird der Teilnehmer in seinen Bezügen und seinem System verstanden, verortet und beantwortet. Das System (Unternehmen, Team, Bezugspersonen etc.) wird je nach Fragestellung angemessen imaginär miteinbezogen und profitiert davon wiederum nachhaltig auf feine Weise. Die Empathie für sich und andere wird erheblich gefördert, was sich im Kontaktverhalten und Wohlbefinden bemerkbar machen wird.


GANZHEITLICHKEIT

Die ganzheitliche Methodik möchte durch die kreative, umfängliche “Ansprache” von Körper, Geist und Emotion (Motivation) das integrative und systemische Denken des Teilnehmers fördern, welches konträr ist zum mechanistischen Denken. Das Denken beeinflusst unsere Sprache, wie auch unser Handeln. Spontane Gefühlsäußerungen und Ideen werden in den Coachings gemäß des situativen Beratungsansatzes als aktiver und authentischer Selbstausdruck gewertschätzt und aufgegriffen, Körpersprache und Tonus, das Stimmgeschehen und die Bewegung werden beantwortet, was mit der Zeit im Teilnehmer die Wachheit und Wahrnehmung von sich selbst und eine neue Grundhaltung mit dem Ziel der erfüllenden, mentalen Produktivität und grundlegenden Kreativität fördert.

Eine übergreifende innere, wie auch äußere Stimmigkeit / Kongruenz entsteht.

Yehudi Menuhin, ein wunderbarer Lehrer, spricht ab Minute 19:40 über Ganzheitlichkeit auf sehr schöne Weise: Preparation. Quelle: Youtube


ANGEBOT UND ERFAHRUNG

Die Coachings haben  Angebotscharakter, ist methodenoffen, transparent und wird situativ an die Bedarfe und Fragestellungen der Kunden angepasst. Es geht um eine umfängliche Erfahrung von sich selbst, körperlich, mental und emotional.


KÖRPER-ERFAHRUNG

Der Körperbezug in den Coachings und hier u.a. die Beschäftigung mit Stress und Belastung bewirkt im Kunden auf die Dauer eine größere Bewusstheit für seine Bedürfnisse nach angemessener Entspannung, Bewegung, Ernährung und weiterer Ausstattung. Damit sind die Coachings präventiv und gesundheitsfördernd. Ein wichtiger Aspekt in der Körperarbeit im besonderen ist die etwas diffizile Tonusregulierung über

  • Körper und Stimme,
  • wie auch mentaler Einstellung,
  • bisweilen Einübung von Ritualen
  • und Etablierung von grundlegender Entspannung im Wechsel mit guter Anspannung (Leistung).

Die Körperarbeit speist sich u.a. aus meinen Ausbildungslinien des “Body Alignment“, der “Alexandertechnik” und des “Body is Voice-Trainings”. Ein interessanter Autor ist u.a. Eric Franklin. Die Atemerfahrung als Teil der Körperarbeit speist sich u.a. aus der Funktionalen Stimmbildung. Hier geht es nicht um ein Programm, das erlernt wird, sondern um die Vertiefung der Atemwahrnehmung und den Aufbau von notwendigem physiologischen Wissen.

Zum Reinschnuppern in die Alexandertechnik hier eine informative Webseite aus Bremen. Mein Coaching ist um diese Technik in wichtigen Teilen erweitert, reine Alexandertechnik gebe ich nicht.


GESTALT

Der Gestaltgedanke besagt, das wir Wachstum, Sinnfindung und Veränderung im Kontakt mit dem jeweils Anderen entwickeln. In dem interaktiven und lebendigen Coaching greift die ganzheitliche Methodik diesen Wirkungsmechanismus auf und setzt einen Gestaltprozess in Gang, in dem u.a. innere Bilder und Auffassungen “in Gestalt” gebracht und damit rausgebracht werden können, was meist rasch den Weg frei macht für Veränderungen im Kunden und Neugestaltung.

“Gestalt” als ein wertvolles Werkzeug ist ein Beratungsansatz in der Tradition der Humanistischen Psychologie, der seinen Fokus im Hier und Jetzt hat und weniger in der Vergangenheit und der Frage nach dem „Warum”. Die Vergangenheit wird mit einbezogen, wenn es für die Gegenwart von Wichtigkeit ist! Der Gestaltprozess ist offen und förderlich für Kreativität und Selbstannahme.

Grundlage meiner gestaltorientierten Arbeit ist die von Lore und Fritz Perls gemeinsam mit Paul Goodman in den 1950iger Jahren entwickelte Gestalttherapie. Sie hat ihre Wurzeln in der Psychoanalyse Freuds, aber auch in der Gestaltpsychologie, der Phänomenologie nach Husserl, dem Existenzialismus nach Heidegger, der Feldtheorie Lewis und dem dialogischen Prinzip Martin Bubers.


GESPRÄCH / REFLEKTION

Carl Ransom Rogers

Hinsichtlich der Gesprächsführung in den Coachings hat mich in meinem Studium besonders das Werk und die Arbeitsweise von Carl R. Rogers beeindruckt. Aspekte wie “aktives Zuhören”, seine personzentrierte Sicht, seine Idee vom Selbstkonzept des Menschen und seine besondere Art der nonverbalen Zuwendung sind nach wie vor ganz bemerkenswert für mich.

Meine Arbeitsweise basiert maßgeblich auf seiner Lehre und dem zugrundeliegenden humanistischen Menschenbild. In der humanistischen Psychologie geht man von der Selbststeuerung des Individuums aus. Der Mensch wird als ganzheitliches Wesen angesehen mit Kognition, Emotion und Motivation mit dem Ziel der Selbstverwirklichung. Der Mensch ist im Rahmen des humanistischen Menschenbildes dazu in der Lage, seine Fähigkeiten bestmöglichst einzusetzen, um all seine Bedürfnisse zu befriedigen.

 

 


WAS ES NICHT IST

Das Coaching umfasst kein psychotherapeutisches Arbeiten, hier delegiere ich. Eine parallele Arbeit ist jedoch möglich nach Absprache und kann sehr fruchtbar sein. Zur Stressreduktion allgemein eignen sich im Vorfeld oder auch parallel Mindbased-Stressreduction-Trainings (MBSR), diese werden von mehreren Anbietern in Frankfurt angeboten.


develop. Executive Coaching Frankfurt
Mannheim, Heidelberg, Berlin, Köln  
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